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Vereinsheim Kulturfabrik

geschrieben von Montag, 01 Dezember 2008 01:00
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Mit der Aussiedlung der Firma Förderer Söhne ins Industriegebiet ergab sich für die Gemeinde Niedereschach die einmalige Chance, in der Ortsmitte von Niedereschach das alte Fabrikgelände und die Fabrikgebäude dieser Firma aufzukaufen. Somit war der nötige Platz vorhanden, um die Raumnot vieler Vereine zu verbessern. So sollte diese Fabrik das zukünftige Zuhause von sechs Vereinen werden. Mit dem Trachtenverein „Reckhölderle, dem Musikverein „Harmonie“, dem Gesangverein „Eintracht“, der Narrenzunft, dem Radfahrverein „Viktoria“ und dem Deutschen Roten Kreuz begannen am 20.Oktober 1992 die Umbauarbeiten.
Insgesamt arbeiteten rund 150 Personen in 3 Jahren ca. 21.450 Stunden um das Gebäude in den heutigen Zustand zu versetzten. Am 24.Oktober 1995 konnte dann bei einem Tag der offenen Tür die so genannte „Kulturfabrik“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Allein für die Räume des Musikvereins haben die Musiker 6400 Arbeitsstunden erbracht. Die Gemeinde steuerte 10.000,-Euro Materialkosten bei. Nur durch den Einsatz unserer Handwerker und vieler Helfer entstand so ein Kleinod das wir alleine nutzen können.

Im Bild oben sehen sie den Aufzug und den Eingang zu unseren Räumen sowie im Bild rechts den Eingangsbereich des Musikvereins.

In wochenlanger Kleinarbeit hat unser aktiver Musiker Norbert Vosseler das Wappen des Musikvereins „Harmonie“ Niedereschach als Fliesenmosaik im Eingangsbereich geschaffen.
Im Erdgeschoß steht nun ein Unterrichtsraum für den Einzel- und den Gruppenunterricht zur
Verfügung.
Auf der 1.Etage befindet sich der Proberaum für das Gesamtorchester. Auf 110m² können die 56 Musiker unseres Vereins nun optimal proben. Durch die schallschluckende Decke ist die Akustik für Blasorchester nahezu ideal.

Im November 2000 begann dann mit dem Abriss eines bisher als Lagerraum genutzten Dachstuhls der weitere Ausbau unserer Räume. Durch das errichten eines Kniestocks und den Einbau von Dachgauben wurde hier durch die Gemeinde Platz für einen weiteren Unterrichtsraum, sowie ein Büro- und Lagerraum geschaffen.
Der komplette Innenausbau wurde unter der Leitung von Markus Vosseler von den Musikern selbst geleistet. Rund 690 Arbeitsstunden und etwa 10.000,- Euro kostete dies den Verein.
Am 15.Mai 2002 konnten dann auch diese Räume im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier in Betrieb genommen werden.
Im Bild oben sehen Sie den neuen Unterrichtsraum in dem hauptsächlich der Theorieunterricht sowie ebenfalls Einzel- und Gruppenunterricht gegeben wird. Für unsere 50 Schüler somit optimale Bedingungen.
Links der Büro- und Lagerraum, der es uns ermöglicht alle Musikunterlagen sowie Uniformen und sonstiges Gebrauchsmaterial zentral zu lagern und zu verwalten.

Die Kulturfabrik auf der Karte:

Über Niedereschach

geschrieben von Montag, 01 Dezember 2008 01:00
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Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde liegt mehr als 900 Jahre zurück. Sie wird in den Aufzeichnungen über die Gründung des Klosters St. Georgen im Schwarzwald auf das Jahr 1086 datiert. Dies besagt aber noch nichts über das wahre Alter der Siedlung. Aufgrund frühge­schichtlicher Gräberfunde aus der Alemannenzeit und der römischen Funde im Gewann Bubenholz ist dies unzweifelbar höher. Im Verlaufe seiner wechselhaften Geschichte war Niedereschach Besitztum der Klöster Gengenbach, St.Georgen, der Herren Ifflinger und Beroldinger und mehrmals der freien Reichsstadt Rottweil, bevor es infolge der napoleonischen Gebietskorrekturen nach einem kurzen württembergischen Zwischenspiel im Jahre 1810 entgültig an das badische Großherzogtum gelangt und verwaltungsmäßig der ebenfalls neubadischen Stadt Villingen zugeordnet wird.

Als ursprünglich rein landwirtschaftlich geprägtes Dorf- geologisch genau auf der Grenze Jura und dem Buntsandstein des Schwarzwaldes gelegen- hat es sich zu Beginn des 20.Jahrhunderts zu einem bedeutenden Dorf der Uhrenindustrie entwickelt, die dann leider in den 70er Jahren zum erliegen kam. Diese strukturellen Probleme sind zwischenzeitlich zum Glück mehr als überwunden. Niedereschach verfügt heute in seinen industriellen oder seinen handwerklichen Betrieben und im Dienstleistungsbereich über eine Vielzahl unterschiedlichster Arbeitsplätze.

Die Gemeindereform vereinigte die ehemals selbstständigen Ortschaften Niedereschach, Fischbach, Kappel und Schabenhausen zu der heutigen Gemeinde. Die gesamte Verwaltung ist heute im Kernort zentralisiert. Durch Ausweisung von beachtlichen Gewerbegebieten und der Erschließung von Baugebieten, durch eine gesund entwickelte Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Apotheken, einer zentralen Grund- und Hauptschule, Kindergarten etc. ist die aufstrebende Gemeinde für kommende Entwicklungen gut vorbereitet.

Die dörflichen Eigenheiten der Ortsteile werden durch ein reges Vereinsleben weiter gepflegt. Ein ausgeprägtes und intensives Vereinsleben kombiniert mit zahlreichen kulturellen Angeboten macht Niedereschach zu einer durchaus attraktiven Gemeinde im ländlichen Raum. Die im Jahre 1998 erbaute Eschachhalle bietet gerade hierzu ideale Voraussetzungen.

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