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Rückblick: Musikkorps der Bundeswehr brilliert in Eschachhalle

Donnerstag, 14 April 2016 Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Rückblick: Musikkorps der Bundeswehr brilliert in Eschachhalle Gerd Jerger / suedkurier.de

Am Abend des 13. April 2016 war ein wahrer Hochkaräter zu Gast in der Eschachhalle - das Musikkorps der Bundeswehr gab unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling ihr Benefizkonzert zugunsten der sozialen Drehscheibe Niedereschach und unserer Jugendausbildung.

Das anlässlich unseres 125 jährigen Jubiläums geplante Konzert fand großen Anklang: Zwar war die Halle nicht ausverkauft, dennoch war das Konzert gut besucht und stimmte die Verantwortlichen zufrieden. Das Musikkorps erfüllte die hohen Anforderungen an den Abend perfekt und zog die teilweise weit angereisten Zuhörerinnen und Zuhörer rund zwei Stunden in ihren Bann.

Los ging es mit dem Marsch "Herzog von Braunschweig" in der Bearbeitung von Grawert, Hackenberger und Deisenroth. Es folgte die "Jubilee-Ouverture" von Philip Sparke - einem Klassiker der synfonischen Blasmusik. Dieses Stück widmete das Musikkorps auch unserem Musikverein anlässlich des 125 jährigen Bestehens. Der folgende "Drei-Kaiser-Marsch" von Friedrich Wilhelm Voigt handelte vom Drei-Kaiser-Treffen 1872 in Berlin.

in "Shakespeare Pictures" verschmolzen drei Soundtracks, die ursprünglich für die Royal Shakespeare Company komponiert wurden. Mit "Much ado about nothing", "A winters tale - The Statue" und "Julius Caesar - The Entry to the Senate" schuf das Musikkorps Bilder, die unterschiedlicher nicht hätten sein können.

Nach der Pause ging es mit "Armenian Dances I" von Alfred Reed weiter. Diese Tanzsuite nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die traditionellen Ursprünge Armeniens.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzertabends war "Olympic Fanfare and Theme" von John Williams. Bei diesem Stück dominierten die vier Musiker mit den Königsfanfaren, die von der Empore herab dem Stück eine besondere Note verliehen.

Beim Militärmarsch "Mainliner" von Leonard B. Smith ging es schon fast in den Swing, im Mittelpunkt stand hier das Tenorhorn Register, das ein schönes Solo zum Besten gab.

Im letzten offiziellen Stück "Merci", einer Hommage an Udo Jürgens spielte das Musikkorps rund eine viertel Stunde die schönsten Titel von Udo Jürgens und erinnerte so an den großen Entertainer.

Anschließend wurde das Musikkorps mit Standing Ovations lautstark bejubelt, sodass die Musiker den Zugabe-Rufen sehr gern nachkamen. So kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer noch in den Genuss des Marsches "Die Regimentskinder" von Julius Fucik, sowie dem Badnerlied und der Deutschen Nationalhymne, bei den beiden letzteren sang das Publikum begeistert mit.

Markus Vosseler ergriff am Ende erneut das Wort und dankte dem Musikkorps der Bundeswehr für die musikalische Bandbreite der dargebotenen Stücke, welche die Herzen der Menschen sehr bewegt hat.